Rätsel um die Herkunft der 30.000 Jahre alten Venus von Willendorf gelöst

Die knapp 11 cm hohe Figurine aus Willendorf ist eines der wichtigsten Zeugnisse von beginnender Kunst in Europa. Sie ist aus einem Gestein gefertigt, das als „Oolith“ bezeichnet wird und in Willendorf und Umgebung nicht vorhanden ist. Ein Forschungsteam fand nun mit Hilfe hochauflösender tomographischer Aufnahmen heraus, dass das Material der Venus wahrscheinlich aus Norditalien stammt.  […] weiter

Bayern: Neuer keltischer Tempelbezirk

Im Bereich einer spätlatènezeitlichen Siedlungsstelle nahe Ippesheim-Herrnberchtheim im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim konnte ein exzeptioneller Komplex von Befunden angetroffen werden. Entdeckt wurden der Ausschnitt eines Kreisgrabens mit Durchlass, ein Rundtempel, dessen südöstliche Hälfte bislang noch nicht ausgegraben ist, sowie ein großer quadratischer Bau auf neun Pfosten. […] weiter

Altes Glas so wertvoll wie Gold

Vor Kurzem wurden der Landesarchäologie Koblenz durch einen ehrenamtlichen Mitarbeiter mehrere Bronzedrahtspiralröllchen und Glasperlen aus einem Wald bei Eschbach im Rhein-Lahn-Kreis gemeldet. Glücklicherweise hatte der Finder die Objekte nur aufgelesen, der Befund blieb ungestört. […] weiter

Brandenburg: Siedler abseits der Flussaue

In den vergangenen zwei Jahren erfassten landschaftsarchäologische Untersuchungen im Vorfeld des Tagebaus Jänschwalde ein großes bronzezeitliches Siedlungs­areal – größtenteils über weiträumige Streuungen kleinteiliger Scherben der spätbronzezeitlichen Lausitzer Kultur.  […] weiter

Bremen: Bauernhof mit langer Geschichte

Im Sommer 2020 konnten in einer zweiwöchigen Rettungsgrabung in der Handwerkstraße in Bremen-Arsten auf dem ehemaligen »Göten-Hof« aus dem 19. Jh. diverse Auffüllschichten einer mittelalterlichen bis neuzeitlichen Wurt mit darunterliegenden vor- und frühgeschichtlichen Befundstrukturen dokumentiert werden.  […] weiter