Förderstedt: Bilanz der Ausgrabungen im Kalksteintagebau

Im Vorfeld der Erweiterung des Kalksteintagebaus Förderstedt führt das Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt (LDA) auch in diesem Jahr archäologische Ausgrabungen bei Förderstedt durch. Bereits im Frühjahr 2020 erfolgten auf der Erweiterungsfläche von insgesamt 8 Hektar erste Untersuchungen zur Qualifizierung und Quantifizierung der im Boden erhaltenen Kulturdenkmale.  […] weiter

Über 2.000 Jahre alter Bachlauf in Hamm

Der Untergrund der Hammer Altstadt ist reich an Informationen zur Stadtgeschichte. Bevor hier das neue Bürogebäude des "Westfälischen Anzeigers" gebaut werden kann, nehmen daher Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) Untersuchungen vor.  […] weiter

Neue Erkenntnisse zur Sakrallandschaft zwischen den Ringheiligtümern Pömmelte und Schönebeck

Die Sakrallandschaft aus der Zeit des Übergangs von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit um die beiden Ringheiligtümer an der Elbe ist wesentlich älter als bisher angenommen. Der erste monumentale, trapezförmige Grabbau südöstlich des Ringheiligtums Pömmelte datiert in die Baalberger Kultur – somit in einen Zeitraum von 4000 bis 3400 vor Christus.  […] weiter

Rundweg auf dem Kapellenberg eröffnet

uf dem Kapellenberg in Hofheim wartet ab sofort eine besondere Attraktion auf Besucherinnen und Besucher: Der Archäologische Rundweg, der sich mit der bewegten Geschichte des Bergs beschäftigt, ist am Samstag, dem 22. August feierlich eröffnet worden. Die Spuren der Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück.  […] weiter

Virtuelle archäologische Landschaften des Donauraums

Am 1. Juli 2020 startete unter der Leitung des Universalmuseums Joanneum das EU-Projekt Danube’s Archaeological eLandscapes (Virtuelle archäologische Landschaften des Donauraums). Für insgesamt 30 Monate haben sich 23 Partner aus zehn Ländern zum Ziel gesetzt, das archäologische Erbe und insbesondere die archäologischen Landschaften des Donauraums mit modernsten Technologien regional, national und international sichtbarer und damit attraktiver zu machen. […] weiter

Aufstockung des Soforthilfeprogramms »Heimatmuseen«

Mehr Geld für Kulturorte in ländlichen Räumen: Der Deutsche Verband für Archäologie e. V. (DVA) setzt mit Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) das Soforthilfeprogramm Heimatmuseen seit April 2020 um. Nun folgt eine Aufstockung der Fördermittel. […] weiter

Westallgäu als Brücke im europäischen Wirtschaftsraum der Bronzezeit

Das Westallgäu in der Region um die heute wachsende Stadt Leutkirch war bereits vor mehr als 3.000 Jahren, in der Bronzezeit, dichter besiedelt als bislang angenommen. Das ergaben jüngste Arbeiten von Forscherinnen und Forschern aus der Archäologie und Geografie im Sonderforschungsbereich 1070 RessourcenKulturen der Universität Tübingen. […] weiter

Berlin – Glaubenszeugnisse vom ­Molkenmarkt

Im Februar 2019 begann das Landesdenkmalamt Berlin mit archäologischen Untersuchungen im Bereich des historischen Molkenmarktes. Anlass der sich in den nächsten Jahren fortsetzenden Großgrabung ist das Vorhaben des Berliner Senats, vier große Wohnblöcke am ehemaligen Standort alter Quartiere zu errichten. […] weiter

Historische Fallstudien zu Pandemien

Ob Pest, Cholera oder aktuell Covid-19: Seuchen sind Teil der Menschheitsgeschichte. Schon lange bevor es Impfungen gab oder Mikroskope zur Untersuchung von Erregern mussten Gesellschaften Bewältigungsstrategien entwickeln.  […] weiter

Künstliche Intelligenz hilft in der Archäologie

Künstliche Intelligenz ist besser als bisherige Softwareanwendungen in der Lage, den Ursprung archäologischer Funde aus naturwissenschaftlichen Untersuchungsdaten abzuleiten. Das zeigen der Marburger Physiker und Informatiker Dr. Michael Thrun und mexikanische Fachleute für Archäologie am Beispiel von Obsidianwerkstücken, die bei Ausgrabungen geborgen wurden. […] weiter