Frühes Thüringer Waldgewerbe

Seit dem Sommer 2020 finden durch das Thüringische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie (TLDA) im Bereich des aufgegebenen Glashüttenstandortes „Glücksthal“ bei Neuhaus am Rennweg, Lkr. Sonneberg, im Zuge der Ferngastrasse bauvorgreifende archäologische Untersuchungen statt. Neben Abfallgruben und Tausenden von Funden der Glasherstellung konnte unerwartet ein hochmittelalterlicher Pechofen freigelegt werden. Siedlungskeramik und weitere Funde datieren den Ofen in das 14. Jh. […] weiter

Erstmals Eschgräben in Westfalen entdeckt

rchäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind erstmals in Westfalen auf sogenannte Eschgräben gestoßen, die im Mittelalter zur Düngung angelegt wurden. Die Fachleute fanden vor Ort in Gronau (Kreis Borken) außerdem mehr als 4.000 Jahre alte Steingeräte, die belegen, dass Jäger und Sammler die Fläche bereits in der Steinzeit genutzt haben. Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem geplanten Baugebiet Markenfort in Gronau sind damit abgeschlossen. […] weiter

Borgstedt: Bemalte Keramik der Vorrömischen Eisenzeit

Im Sommer 2020 wurde in Borgstedt bei archäologischen Untersuchungen im Vorfeld der Erweiterung des Betriebsgeländes der Abfallwirtschaft Rendsburg-Eckernförde ein Urnengräberfeld der älteren Vorrömischen Eisenzeit vollständig ergraben. Auf einer ca. 1,3 ha großen Fläche fanden sich 90 Bestattungen, bei denen es sich überwiegend um mit einem Steinschutz versehene und auf einem Sockelstein oder in einem Steinnest stehende Urnen handelte. In zwei Fällen standen die Urnen auf einem Schlagstein aus Quarzit. […] weiter

Prähistorische Siedlungsspuren am Federsee entdeckt

Die Gemeinde Alleshausen hat im Jahr 2019 in der Kirchstraße mit dem Bau eines Regenrückhaltebeckens begonnen. Dabei traten archäologische Funde zu Tage. Von Mitte Juli bis Ende November 2020 führte das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart eine Rettungsgrabung durch und sicherte prähistorische Siedlungsspuren. […] weiter

Hessen: Verkehrsunfall am Limes?

Bei Wallau in der Gemeinde Hofheim am Taunus, entdeckte ein ehrenamtlicher Mitarbeiter aus dem Main-Taunus-Kreis 2019 das Fragment eines bronzenen Jochaufsatzes, der seiner Form nach als limeszeitlich eingeordnet werden kann. Erhalten ist die 9 cm breite Jochgabel, die als Zügelführung bei antiken Fuhrwerken diente.  […] weiter

Einblicke in die Anfangszeit von Rheda

Archäologen haben auf einer Baufläche in der historischen Altstadt von Rheda (Kreis Gütersloh) Spuren einer ehemaligen Brennerei und auch sehr viel ältere Befunde, darunter Pfostengruben mit erhaltenen Holzresten, Keramik und Mauerreste aus dem 12. und 13. Jahrhundert entdeckt.  […] weiter

Harsewinkel: Spuren untergegangener Mittelalter-Siedlung

Im münsterländischen Harsewinkel untersuchen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) auf einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern Überreste einer untergegangenen Siedlung aus dem Mittelalter. Dem Baugrund des Neubaugebiets an der Oesterweger Straße konnten bereits rund 400 archäologische Befunde entlockt werden.  […] weiter

Reiterkriegergrab aus dem Frühmittelalter entdeckt

Ausgrabungen in Vöhringen im Landkreis Neu-Ulm brachten im Sommer 2019 zwei große Kreisgrabenanlagen zutage. Jüngste Datierungsergebnisse lassen vermuten, dass sie aus dem 6. bis 8. Jahrhundert nach Christus stammen. Sie erhielten mehrere Bestattungen des Frühmittelalters. […] weiter