Brandrodung – Zündeln vor 9.500 Jahren

Schon vor 9.500 Jahren setzten die Menschen in Europa Brandrodung ein, um Land für sich nutzbar zu machen. Dies zeigen Umweltdaten aus zwei Bohrkernen aus dem Ammertal, die Wissenschaftler*innen generiert und in Beziehung gesetzt haben zu Ergebnissen aus den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg ausgegrabenen, mesolithischen Fundstreuungen von Rottenburg-Siebenlinden. […] weiter

Pfahlbauten Unteruhldingen – eine Idee wird 100

Zum 100-Jährigen Jubiläum kehrt der Uhldinger Museumsmitbegründer Georg Sulger in die Pfahlbauten zurück. Das Freilichtmuseum wurde 1922 durch seine Initiative und die vier weiterer Männer gegründet.  […] weiter

Neuenstadt: Fortführung der Untersuchungen an römischer Siedlung mit Tempelanlage

Das Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart wird seine archäologischen Untersuchungen an der Römischen Siedlung mit Tempelanlage in Neuenstadt am Kocher in den nächsten drei Jahren fortführen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Projekt mit 700 000 Euro und bezeugt damit die außerordentliche Bedeutung der Fundstelle für die Archäologie in Deutschland. Im Zentrum der neuen Untersuchungen stehen private und staatliche Gebäude der damaligen Siedlung. Der Beginn der Untersuchungen ist für das Frühjahr geplant. […] weiter

40 Jahre Taucharchäologie in Baden-Württemberg

Vor 40 Jahren, am 30. Dezember 1981, stiegen erstmals drei Archäologiestudenten mit einem Tauchlehrer vor Bodman in den Bodensee, um im Auftrag des Landesamtes für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart die Pfahlbauten unter Wasser taucharchäologisch zu erforschen. Seitdem ist die Unterwasserarchäologie ein unerlässlicher Bestandteil der Betreuung des feucht erhaltenen archäologischen Kulturerbes in Baden-Württemberg. Taucharchäologische Untersuchungen sind heute umso wichtiger, da sich die Bedingungen unter Wasser in den vergangenen Jahren durch Klimawandel und eingeschleppte Arten sehr rasch veränderten. […] weiter

High-Tech unter Tage in Baden-Württemberg

Die dreidimensionale Dokumentation von eiszeitlich und nacheiszeitlich genutzten Höhlenfundplätzen in Baden-Württemberg ist Ziel einer Arbeitsgruppe des Referats „Zentrale Dienste und Denkmalforschung“ im Landesamt für Denkmalpflege (LAD) im Regierungspräsidium Stuttgart. Zu den vielfältigen Einzelprojekten zählen unter anderem Höhlenfundplätze der Schwäbischen Alb, von denen einige zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. […] weiter