Eiszeitliche Temperaturen und Niederschläge anhand von Regenwurm-Ausscheidungen rekonstruiert

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eines internationalen Forschungsprojekts unter Leitung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben eine neue Methode angewendet, um das Klima der Vergangenheit zu rekonstruieren. Wie sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Communications Earth & Environment berichten, haben sie durch die Analyse von Regenwurm-Ausscheidungen Temperaturen und Niederschläge der letzten Eiszeit ermittelt. […] weiter

Frühe Steinwerkzeuge waren keine Raketenwissenschaft

Steinwerkzeuge aus archäologischen Ausgrabungen ‒ einige bis zu 2,6 Millionen Jahre alt – gelten Vielen als Beleg für den Beginn der menschlichen Kultur in der Evolution. Aber zeigen sie tatsächlich, dass unsere Vorfahren bereits zu diesem Zeitpunkt geistig und kulturell zu Menschen wurden? Diese herkömmliche Interpretation haben Dr. Claudio Tennie und William Snyder aus der Urgeschichte und Quartärökologie der Universität Tübingen in einem vom Europäischen Forschungsrat (ERC) finanzierten Forschungsprojekt überprüft.  […] weiter

Eis.Stein.Bronze im Lippischen Landesmuseum Detmold

Das Entstehen der heutigen Kulturlandschaft ist ein langer Prozess, der sich von der Steinzeit bis in die Gegenwart verfolgen lässt. Die Archäologie befasst sich mit den Menschen und allem, was sie hinterlassen haben. Dabei wird der Mensch nicht alleine sondern in seinen Beziehungen miteinander und der Umwelt betrachtet.  […] weiter

Eiszeit in Harburg

Die Eiszeit ist einer der spannendsten Zeitabschnitte der Geschichte, und die Entwicklung des Menschen ist eng mit ihr verknüpft. Auch in Harburg sind faszinierende Spuren aus dieser Zeit zu finden.  […] weiter

Wie gingen die Menschen an der Adria mit Umweltveränderungen während des Paläolithikums um?

Unsere paläolithischen Vorfahren besiedelten neue Gebiete und übernahmen neue Techniken, um mit den großen Umweltveränderungen fertig zu werden. Dies hat ein internationales Archäologenteam bestätigen können, das die menschliche Besiedlung des adriatischen Beckens während des letzten glazialen Maximums und des Spätglazials (ca. 35.000–12.000 Jahre vor heute) analysiert hat. Die Forschungsergebnisse zeigen die Strategien auf, die paläolithische Menschengruppen an der Adria anwandten, um mit großen Umweltveränderungen fertig zu werden. Dazu gehörten die Wanderung in neue Küstengebiete und die Besiedlung subalpiner Bergregionen. […] weiter

Ausgrabung an der Blätterhöhle im Jahr 2021

Rund drei Monate dauerte die Ausgrabungskampagne an der Hagener Blätterhöhle im Jahr 2021. Das Archäologie-Team des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und die Stadtarchäologie Hagen sind derzeit mit den Auswertungen der Ergebnisse befasst, planen bereits die nächste Kampagne. Im Jahr 2021 zählte zur Ausbeute an Funden vom Ende der letzten Eiszeit vor 12.000 Jahren Tierknochen, Teile von Werkzeugen und eine Pfeilspitze. […] weiter