Ein 10.000 Jahre altes Säuglingsgrab gibt Aufschluss über die Verwendung von Babytragen und Erbstücken

Das in einer Höhle in Ligurien gefundene kleine Mädchen mit dem Spitznamen "Neve" lebte vor etwa 10.000 Jahren. Sie war zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 40 und 50 Tage alt und wurde zusammen mit Beigaben aus Anhängern und Perlen begraben. Die Entdeckung wirft ein Licht auf die Sozialstruktur und das Bestattungs- und Ritualverhalten von Jägern und Sammlern im frühen Mesolithikum.  […] weiter

Eine uralte Geschichte: Bauern gegen Ungeziefer

Bereits in der Jungsteinzeit stellten Schädlinge eine Gefahr für die Erträge aus der Landwirtschaft dar. Darauf deuten die Überreste von Mäusen und Insekten hin, die ein archäologisches Forschungsteam unter Basler Leitung in prähistorischen Brunnen gefunden hat. Es gibt aber auch Hinweise darauf, dass sich die Menschen zu wehren wussten − zum Beispiel durch Wechsel zu weniger anfälligen Getreidesorten. […] weiter

Wofür wurden die Dolche der Bronzezeit verwendet?

Dolche aus Kupferlegierungen, die erstmals im frühen 4. Jahrtausend v. Chr. auftauchten, waren im bronzezeitlichen Europa, einschließlich Großbritannien und Irland, weit verbreitet. In der Forschung wurde jedoch lange darüber diskutiert, wozu diese wertvollen Gegenstände verwendet wurden. […] weiter

Körpergröße der ersten Bauern bleibt hinter Erwartungen

Eine kombinierte Studie von Genetik und Skelettresten zeigt, dass die Umstellung von der Jagd, dem Sammeln und der Nahrungssuche auf den Ackerbau vor etwa 12.000 Jahren in Europa negative Auswirkungen auf die Gesundheit gehabt haben könnte, wie ein internationales Forscherteam feststellt. […] weiter

Schon in der Bronzezeit gingen die Briten eigene Wege in Punkto Maßeinheiten

Nicht erst seit der Neuzeit gehen die Briten gelegentlich andere Wege als ihre europäischen Nachbarn: Analysen zeigen, dass bereits die europaweit üblichen Gewichtseinheiten für Goldobjekte in der Bronzezeit auf den britischen Inseln keine Anwendung fanden. Dieser Sachverhalt deutet zudem darauf hin, dass die Britannier Gold in dieser Zeit nicht als Währung verwendeten. […] weiter

Die älteste Bestattung eines kleinen Mädchens in Europa

Das in einer Höhle in Ligurien gefundene kleine Mädchen mit dem Spitznamen "Neve" lebte vor etwa 10.000 Jahren. Sie war zum Zeitpunkt ihres Todes zwischen 40 und 50 Tage alt und wurde zusammen mit Beigaben aus Anhängern und Perlen begraben. Die Entdeckung wirft ein Licht auf die Sozialstruktur und das Bestattungs- und Ritualverhalten von Jägern und Sammlern im frühen Mesolithikum.  […] weiter