Prähistorischer Klimawandel in Arabien

Mehrere Perioden mit vermehrten Niederschlägen in den letzten 400.000 Jahren verwandelten die ansonsten trockene Arabische Halbinsel in eine Route für menschliche Migration. […] weiter

3D-Scans als nützliche Helfer der Paläoanthropologie

Im Bestreben nach Wissen sind destruktive Methoden im Bereich der Wissenschaft oftmals unvermeidlich – wie beispielsweise in der Archäologie und Paläoanthropologie. Denn zu einem tieferen Verständnis und Wissen von historischen Stätten gelangt nur, wer ihren Ursprüngen beispielsweise im Rahmen von Ausgrabungen auf den Grund geht. Unabhängig davon, wie sorgfältig diese Ausgrabungen durchgeführt werden, der Vorgang allein zerstört oft wichtige Hintergrundinformationen zu historischen Artefakten. Deshalb fasst die 3D-Scantechnologie seit neuestem auch in diesem Bereich Fuß und erstellt hochauflösende, dreidimensionale und digitale Aufzeichnungen. […] weiter

Frühmittelalterliches Ägyptisch Blau im Laserlicht

Auf einem einfarbig blauen Wandmalereifragment, welches in den 1970er Jahren in der Kirche St. Peter ob Gratsch (Südtirol, Norditalien) ausgegraben wurde, wiesen die Kunsttechnologin Dr. Petra Dariz und der analytische Chemiker Dr. Thomas Schmid (School of Analytical Sciences Adlershof SALSA der Humboldt-Universität zu Berlin und Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung BAM) Ägyptisch Blau nach.  […] weiter

Studie zu Porträtmumien aus Sakkara erschienen

Ein internationales Team aus Mumienforschern und Ägyptologen hat neben Fund- und Sammlungsgeschichte sowie dem aufwändigen Dekorationsprogramm der Porträtmumien aus Sakkara zum ersten Mal CT-Aufnahmen der Mumien analysiert und alle Erkenntnisse zusammengeführt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der renommierten Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht. […] weiter

Ist unser Sehen manipuliert?

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universitäten Santiago de Compostela, Spanien, und Brighton, Großbritannien, hat Professor Johannes Müller, Archäologe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), den Zuschlag für ein innovatives Forschungsprojekt erhalten. Dieses wird in den kommenden sechs Jahren mit rund zehn Millionen Euro durch den European Research Council (ERC) der Europäischen Union gefördert. […] weiter

Denisovaner-DNA im Erbgut früher Ostasiaten

Forschende des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Mongolischen Akademie der Wissenschaften haben das Genom des ältesten menschlichen Fossils, das bis jetzt in der Mongolei gefunden wurde, analysiert.  […] weiter

Die älteste Neandertaler-DNA Mittelosteuropas

Ein internationales Team berichtet in einer neuen Studie über das älteste mitochondriale Genom eines Neandertalers aus Mittelosteuropa. Das aus einem Zahn aus der Stajnia-Höhle in Polen extrahierte mitochondriale Genom ähnelt eher dem eines Neandertalers aus dem Kaukasus als den zur damaligen Zeit in Westeuropa lebenden Neandertalern. Auch die am Fundort entdeckten Steinwerkzeuge ähneln denen aus südlichen Gebieten. […] weiter

Historische Klimaschwankungen in Mitteleuropa durch Baumringdaten überschätzt

Baumringe übertreiben – das hat nun ein Forscherteam herausgefunden. Aus der Breite der Wachstumsringe von Bäumen schließen Wissenschaftler für vergangene Jahrhunderte auf die historischen Klimabedingungen in dem jeweiligen Jahr. Die bisherigen Temperaturrekonstruktionen aus den Jahresringen der Bäume sind aber fehlerhaft, so die nun in Climate Dynamics veröffentlichte Studie. […] weiter

Neue Studie zur Evolution des Pockenvirus

Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben. Das Team hat damit erstmals wissenschaftlich belegt, dass das Pockenvirus Menschen seit mindestens 1.400 Jahren infiziert.  […] weiter