Jahrestagung der LWL-Archäologie zum 2. Mal digital

Bereits zum zweiten Mal präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seinen archäologischen Jahresrückblick digital. Allerdings wird die Fachtagung diesmal gemeinsam mit dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) ausgerichtet und am 12. April 2021 als Live-Premiere auf den YouTube-Kanälen der Verbände stattfinden.  […] weiter

3D-Animationen, Holo-Vitrinen und ein Zeit-Kubus

Update für Dauerausstellung im LWL-Archäologiemuseum. Nach der Wiedereröffnung gibt es für Besucher:innen im Museum für Archäologie des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) in Herne Neues zu entdecken: Dank einer App erscheinen mitten in der Dauerausstellung Menschen aus der Vergangenheit.  […] weiter

LWL-Archäologie präsentiert Waffenhortfund

Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) haben am Mittwoch (31.3.) gemeinsam mit der Stadt Schmallenberg (Hochsauerlandkreis) auf dem Wilzenberg einen besonderen Fundkomplex präsentiert: In den vergangenen drei Jahren ist hier ein einzigartiger Waffenhort aus der Eisenzeit entdeckt worden. "Der Waffenhortfund ist der größte in NRW und verknüpft zudem das Sauerland mit komplexen Vorgängen im eisenzeitlichen Europa", ordnet LWL-Archäologe Prof. Dr. Michael Baales, Leiter der Außenstelle Olpe, den Fund ein.  […] weiter

Ausgrabungen am Marktplatz in Geseke gehen weiter

Nach archäologischen Untersuchungen, die im Zuge der geplanten Umgestaltung des Marktplatzes in Geseke (Kreis Soest) nötig sind, haben Archäolog:innen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) nun neue Erkenntnisse gewonnen: Dort ist eine Pfennig-Münze aus dem 11. bis 12. Jahrhundert zutage gekommen - neben früheren Befunden aus der Eisenzeit, Fundamenten des ehemaligen Rathauses, Überresten des alten Pastorats sowie zahlreichen Bestattungen. […] weiter

Jüdisches Kulturerbe in Westfalen

Spuren jüdischer Kultur sind überall – ganz im Gegensatz zu ihren materiellen, sichtbaren Hinterlassenschaften, die in erschreckendem Ausmaß von den Pogromen des Mittelalters und der Frühen Neuzeit, dem nationalsozialistischen Terror und der Ignoranz jüngerer Zeiten getilgt wurden. In Westfalen lässt sich jüdisches Leben seit dem Hochmittelalter nachweisen, archäologische Befunde jedoch sind Mangelware.  […] weiter

»Archäologischer Hotspot« im Wesertal

Bei der Erschließung eines neuen Gewerbegebietes in Porta Westfalica-Lerbeck (Kreis Minden-Lübbecke) stießen Archäologen unter Fachaufsicht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sowohl auf eine Siedlung der Völkerwanderungszeit (ca. 375 bis 568) als auch auf eine etwa 3.000 Jahre alte Grabanlage - und besonders schöne Funde, darunter bronzene Broschen und Grabbeigaben wie Keramik und Feuersteingeräte. […] weiter

LWL-Archäologie geht wegen Corona neue Wege

Da die jährliche Tagung zur Archäologie in Westfalen-Lippe 2020 leider ausfallen musste, präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seinen archäologischen Jahresrückblick jetzt online: Vom Römerdolch aus Haltern über bewegende Funde aus dem NS-Strafgefangenenlager 326 im Kreis Gütersloh bis hin zur Entstehung einer 3-D-Online-Ausstellung - das Jahr 2019 war reich an archäologischen Funden und Projekten. Alle Vorträge sind ab sofort auf dem YouTube-Kanal der LWL-Archäologie abrufbar. […] weiter

Erstmals Eschgräben in Westfalen entdeckt

rchäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) sind erstmals in Westfalen auf sogenannte Eschgräben gestoßen, die im Mittelalter zur Düngung angelegt wurden. Die Fachleute fanden vor Ort in Gronau (Kreis Borken) außerdem mehr als 4.000 Jahre alte Steingeräte, die belegen, dass Jäger und Sammler die Fläche bereits in der Steinzeit genutzt haben. Die archäologischen Voruntersuchungen auf dem geplanten Baugebiet Markenfort in Gronau sind damit abgeschlossen. […] weiter

LWL-Archäologen bergen mittelalterliches Bootswrack

Im Sommer 2019 stieß ein Tauch-Team bei Lippetal (Kreis Soest) auf ein mittelalterliches Bootswrack. Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beginnen nun mit der Bergung. Gemeinsam mit Experten für Unterwasserarchäologie wollen sie so einer Zerstörung des für die Region einmaligen Fundes zuvorzukommen. Nach einer aufwendigen Restaurierung soll das Boot der Öffentlichkeit präsentiert werden. […] weiter

Grabung am Großsteingrab »Kleine Sloopsteene«

Vor über 5.000 Jahren wurde das Großsteingrab "Kleine Sloopsteene" bei Lotte-Halen (Kreis Steinfurt) errichtet. Seither prägt es die Landschaft und das kulturelle Gedächtnis vor Ort, doch ist bislang über die jungsteinzeitliche Grabanlage archäologisch nur wenig bekannt. Daher wird es nun im Rahmen einer Forschungsgrabung von Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) untersucht. […] weiter