Die älteste Steirerin zu Gast in Peggau

Peggau, eine Marktgemeinde mit rund 2.400 Einwohner*innen nördlich von Graz, hat seit heute eine Bewohnerin mehr. Das Skelett aus der Josefinenhöhle, das aus der Zeit zwischen 3630 und 3380 v. Chr. stammt, ist ab sofort im Urgeschichtlichen Museum Peggau bei der Lurgrotte zu sehen. […] weiter

Die „älteste Steirerin“ – Das kupferzeitliche Skelett im Universalmuseum Joanneum in Graz

Seit über 100 Jahren ist aus der steirischen Josefinenhöhle ein urgeschichtliches Skelett bekannt, das stets zu den ältesten derartigen Funden Österreichs zählte. Mitarbeiter der Abteilung Archäologie & Münzkabinett am Universalmuseum Joanneum und Kooperationspartner haben mit modernsten Methoden diesen Altfund untersuchen lassen und konnten neue Erkenntnisse gewinnen. […] weiter

Donaulimes als UNESCO-Welterbe anerkannt

Das UNESCO-Welterbekomitee hat am 30.7.2021den Donaulimes in die Welterbeliste aufgenommen. Das ausgezeichnete westliche Segment des Donaulimes erstreckt sich von Niederbayern bis in den Süden der Slowakei. Der Vorschlag für die Welterbeliste wurde gemeinsam von Deutschland, Österreich und der Slowakei eingereicht. Ungarn, das an der Ausarbeitung des Nominierungsdossiers beteiligt war, hatte sich kurzfristig von der Bewerbung zurückgezogen. Der Donaulimes ist als Grenze des Römischen Reiches die 51. UNESCO-Welterbestätte in Deutschland. […] weiter

Umweltarchiv Hallstätter See: Bislang tiefste Sediment-Bohrung gelungen

Ein Forscher:innen-Team der Universität Innsbruck, des Naturhistorischen Museums Wien, des Deutschen GeoForschungsZentrums GFZ Potsdam und der Universität Bern hat nun erstmals mithilfe modernster Methoden Bohrkerne mit einer Rekordlänge von 51 Metern aus dem Hallstätter See entnommen und gewinnt dadurch einzigartige Einblicke in die Entwicklung einer der ältesten Kulturlandschaften der Welt von den steinzeitlichen Anfängen bis heute. Die 6-wöchige Bohrkampagne wurde heute erfolgreich beendet. […] weiter

Schrift am keltischen Dürrnberg?

Naturwissenschaftliche Analysen lösen ein Rätsel der keltischen Salzmetropole am Dürrnberg bei Hallein: Ein Keramiktäfelchen mit angeblich griechischen Schriftzeichen ist viel jünger als vormals vermutet. Die Thermolumineszenz-Datierung ergibt ein Alter von ungefähr 800 Jahren. Das Schriftzeugnis stammt daher nicht aus der Eisenzeit um 400 v. Chr., obwohl auch schon zu dieser Zeit Kontakte bis nach Griechenland durch archäologische Funde auf dem Dürrnberg belegt sind. […] weiter