Antrag auf strategische Erweiterung des RGZM mit „exzellent“ bewertet: Wissenschaftsrat befürwortet Integration des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie

Der Wissenschaftsrat hat auf Bitten der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz von Bund und Ländern (GWK) drei strategische Erweiterungsanträge und eine Neuaufnahme von Leibniz-Instituten bewertet. Mit der Bestnote „exzellent“ bewertete der Wissenschaftsrat den Erweiterungsantrag des Römisch-Germanischen Zentralmuseums (RGZM), dem Leibniz-Forschungsinstitut für Archäologie in Mainz. Dieses Vorhaben sieht die Integration des Zentrums für Baltische und Skandinavische Archäologie (ZBSA) in Schleswig vor, wodurch die raum- und epochenübergreifende archäologische Forschung nachhaltig gestärkt werden würde. […] weiter

Ausgrabung bei Brebel im Kreis Schleswig-Flensburg

Im letzten Jahr hat das Archäologische Landesamt Schleswig-Holstein bei einer Voruntersuchung zwischen Brebel und Süderbrarup eine Siedlung aus den Jahrhunderten um Christi Geburt entdeckt. Nun werden hier im Vorfeld der Erschließung eines großen Gewerbegebietes zahlreiche archäologische Befunde ausgegraben und dokumentiert. […] weiter

Steinzeitpark Dithmarschen feiert sein 25jähriges Bestehen

Im Juni 1997 fand die "erste Erdbewegung" für den Steinzeitpark Dithmarschen, das Archäologisch-Ökologische Zentrum Albersdorf (AÖZA) in Schleswig-Holstein, statt. Seitdem ist vieles passiert: Es wurden umfangreiche Wanderwege zu den Großsteingräbern und Grabhügeln der Region angelegt, eine "mittelsteinzeitliche" Siedlung der letzten Jäger, Sammler und Fischer wurde in Originalgröße rekonstruiert, ein "jungsteinzeitliches" Dorf der ersten Ackerbauern und Viehzüchter wurde erbaut. […] weiter

Schulklassen erhalten Einblicke in das Leben in der Jungsteinzeit

Am Montag, 13. September, eröffnete das archäo:labor der Kieler Forschungswerkstatt. Bei Grabungen und Experimenten entdecken Schulklassen der Stufen fünf bis sieben hier künftig, wie die Menschen in der Jungsteinzeit in Schleswig-Holstein gelebt haben, woraus ihre Nahrung bestand oder wie ihre Häuser aussahen. […] weiter

Untersuchung eines neolithischen Siedlungsplatzes

Unweit des Megalithgrabes von Karlsminde wurde im Herbst 2020 ein bereits bekannter neolithischer Siedlungsplatz im Rahmen einer kleinen Ausgrabung untersucht. Da auf dem Fundplatz Drainagegräben gezogen wurden, bot sich die Möglichkeit, die Stratigraphie des Platzes auf einer Länge von 10 Metern zu dokumentieren. […] weiter