Neues zur Pest in der Bronzezeit

Zu den bemerkenswerten Ergebnissen der Untersuchungen alter DNA, die in jüngerer Zeit durchgeführt wurden, gehört die Identifizierung des Erregers der Pest Yersinia pestis bereits im späten 4. Jahrtausend v. Chr. Eine erste Studie von 2017 basierte auf dem Screening von 563 Zahn- und Knochenproben aus der Bronzezeit, das sechs Nachweise für einen frühen Pesterreger erbrachte, der sich von den späteren Formen dadurch unterscheidet, dass er noch nicht von Flöhen übertragen wurde. […] weiter

Neue Studie zur Evolution des Pockenvirus

Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben. Das Team hat damit erstmals wissenschaftlich belegt, dass das Pockenvirus Menschen seit mindestens 1.400 Jahren infiziert.  […] weiter

Seuchen und Verschwörungstheorien

Verschwörungstheoretiker, die nicht an die Pandemie glauben: Das gab es vor genau 300 Jahren Historikern zufolge schon einmal. Ein wenig bekannter historischer Fall zeigt „verblüffende Parallelen zu heute“. Passend dazu widmen wir uns auch im aktuellen Heft der AiD in unserem Brennpunkt dem Thema Archäologie und Seuchen. […] weiter