Grenzübergreifendes Projekt ArchaeoMontan@School des Landesamts für Archäologie Sachsen

In dem grenzübergreifenden Projekt „ArchaeoMontan@School“ erarbeitete  das Landesamt für Archäologie Sachsen gemeinsam mit unserem tschechischen Projektpartner vom Archäologischen Institut in Most ein Bildungsprogramm zur Vermittlung des Welterbes. Für das  Schuljahr 2021/2022 wurde mit Kindern in der Welterberegion Měděnec und in Dippoldiswalde ein Ferienprogramm gemeinsam mit dem MiBERZ – Museum für Mittelalterlichen Bergbau im Erzgebirge in Dippoldiswalde umgesetzt. […] weiter

Neues zum UNESCO-Welterbe Niedergermanischer Limes

Der Niedergermanische Limes wurde am 27. Juli von der UNESCO als Welterbe anerkannt. Über die Hälfte der Fundplätze der länderübergreifenden Welterbestätte liegen in Nordrhein-Westfalen. Nun überreichte Dr. Birgitta Ringbeck vom Auswärtigen Amt den zugehörigen 19 Kommunen und den sechs Kreisen sowie dem Landschaftsverband Rheinland (LVR) und dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (MHKBG) in Bonn offiziell die Urkunden der UNESCO.  […] weiter

Entdeckung einer Gerberei in Fountains Abbey

Archäologen der Universität Bradford und des National Trust haben in Fountains Abbey die Überreste einer riesigen Gerberei entdeckt. Der Fund wurde mit Hilfe von Bodenradar gemacht und ist aufgrund seiner Größe von besonderer Bedeutung - Experten zufolge deutet er auf einen Betrieb im industriellen Maßstab hin, der Hunderte von Menschen beschäftigte. Fountains Abbey ist die Ruine eines Zisterzienserklosters im englischen North Yorkshire. […] weiter

Grenzüberschreitung am Limes

Vom 24. September 2021 bis zum 30. Oktober 2022 zeigt das Lippische Landesmuseum Detmold die Sonderausstellung „Grenzüberschreitung am Limes“, die durch viele Förderer, wie u.a. die LWL-Kulturförderung ermöglicht wurde. […] weiter

Roms fließende Grenzen

Ausstellungskatalog

Claßen, Erich / Rind, Michael M./ Schürmann, Thomas / Trier, Marcus (Hrsg.) 2021. 584 S. mit 410 farb. Abb., 22 x 29 cm, geb. wbg Theiss, Darmstadt. € 40,00 Bestellung direkt bei der wbg möglich. […] weiter

Kloster Lorsch feiert 30-jähriges Welterbe-Jubiläum

Vor 30 Jahren nahmen Kloster Lorsch und das angrenzende Altenmünster als erste hessische Stätte ihren Platz auf der Liste des wertvollsten Kulturerbes der Menschheit ein. Seit 1991 wird die im frühen Mittelalter begonnene Geschichte der einst berühmten karolingischen Reichsabtei unablässig wissenschaftlich erforscht und die Ergebnisse in vielfältigen Weisen an das Publikum vermittelt. Das Jubiläum gibt Anlass für ein mehrmonatiges Programm mit Rückblicken und Ausblicken und zum Zweck des UNESCO Welterbes. Höhepunkt ist eine Ausstellung mit spektakulären, noch nie öffentlich präsentierten archäologischen Funden. […] weiter

Colonia Ulpia Traiana in Xanten wird Welterbe

Das UNESCO-Welterbekomitee hat heute das Gebiet der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana in Xanten als Bestandteil des Niedergermanischen Limes ins Erbe der Menschheit aufgenommen. In der Reihe der frisch gekürten archäologischen Fundplätze zwischen Katwijk an der Nordsee und Remagen handelt es sich um die einzige römische Stadt.  […] weiter

10 Jahre UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“

2021 feiert die Archäologie ein kleines Jubiläum. Vor zehn Jahren, am 27. Juni 2011, wurden die „Prähistorischen Pfahlbauten um die Alpen“ in die UNESCO-Welterbeliste eingeschrieben: 111 Fundstellen in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Slowenien und der Schweiz sind seither UNESCO-Welterbe und stehen stellvertretend für über 1000 bekannte Pfahlbaufundstellen aus der Jungsteinzeit und Bronzezeit. Anlässlich des Jubiläums finden während des ganzen Jahres an vielen Orten rund um die Alpen verschiedene Veranstaltungen statt. […] weiter

Wegen Klimakrise lauert auch Gefahr für das Kulturerbe

Die Folgen des Klimawandels bedrohen zunehmend unser Kulturerbe. Ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit 121.355 Euro gefördertes Projekt, das vom Internationalen Rat für Denkmalpflege (Icomos), der Unesco und dem Weltklimarat (IPCC) gemeinsam durchgeführt wird, soll diese Gefahr ins Bewusstsein rücken – und bedeutet aus Forschungssicht eine Premiere. […] weiter