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»Gräber, Grüfte und Gebeine « – Sonderheft 25/2022

Oktober 25 Ganztägig

Cover AiD-Sonderheft Gräber, Grüfte und Gebeine

Gräber, Grüfte und Gebeine – Tod in der Frühen Neuzeit

von

Bettina Jungklaus, Juliane Lippok, Daniel Krebs und Michael Malliaris

Im Mittelpunkt stehen die interdisziplinären Forschungen zur Geschichte des Todes in der Frühen Neuzeit, also dem Zeitabschnitt von etwa 1500 bis 1800. In dieser Epoche, die zwischen Mittelalter und Moderne steht, erlebte Europa einige tiefgreifende Veränderungen in Gesellschaft, Politik und Kultur. Verschiedene Faktoren haben auch zu einem Wandlungsprozess im Bestattungsbrauchtum geführt. Besonders unter dem Einfluss der Reformation wurde die Verlegung der Friedhöfe vor die Stadtmauern gefördert, weil die Ablehnung der Reliquienverehrung und der Fürbitte für die Toten dem Friedhof eine andere Bestimmung zugewiesen hatte. Auch kollidierte das bis dahin übliche Treiben auf dem Kirchhof mit Festen und Versammlungen mit den Vorstellungen Luthers von einem Gottesacker als Ort der Ruhe für die Toten und der Besinnung für die Lebenden.

Die Beiträge dieses Sonderhefts stammen aus den Federn eines deutschlandweiten Autorenteams, das unter anderem in den Bereichen Ur- und Frühgeschichte, Geschichte der Medizin, Anthropologie und Bestattungsarchäologie tätig ist.

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