Pfahlbau Museum Unteruhldingen

Die Vergangenheit entdecken

Willkommen

beim AiD Magazin Archäologie in Deutschland – wir berichten aus erster Hand und laden Sie ein, sich umzuschauen. Ob Luftbildarchäologie, Sonderausstellung oder Sehenswertes. Hier finden Sie alle Themen rund um Archäologie. Außerdem einen Onlineshop und eine über 30 Jahre lange Geschichte als Publikumszeitschrift.

Die Zeitschrift

Als Unterwasserarchäologe interessiert mich natürlich auch, was Kollegen über mir ausgraben und untersuchen. Die AiD begleitet mich seit mehr als 20 Jahren und hält mich immer auf dem neuesten Stand – national, aber auch weltweit.

Florian Huber

Archäologe und Forschungstaucher
Cover AiD 221

Aktuelles Heft
Thema: KachelOFENKacheln

Bis in die Gegenwart weiß man die Annehmlichkeiten eines Kachelofens zu schätzen. Das ausgereifte Prinzip hat eine lange Geschichte. Archäologen gehen dieser durch und durch mitteleuropäischen Erfindung auf den Grund.
Von dem Archäologischen Blickwinkel auf Kachelöfen und Ofenkacheln über schrumpfende Moore im Norden Deutschlands bis hin zum spannenden Phänomen der Pareidolie – im Heft erwartet Sie eine bunte Mischung aus Themen.

Aktuelles

Archäologische Funde und Ausgrabungen in Deutschland und Weltweit, neueste Methoden und Techniken aus der Forschung, aktuelle Entwicklungen in den archäologischen Disziplinen – in unserer Rubrik Aktuelles halten wir Sie über alle relevanten Themen auf dem Laufenden.

  • Save the date: Vortrag zu den Salzmumien von Chehrābād
    Am 15.04.2021, 18 Uhr, berichtet Thomas Stöllner in seinem Vortrag über die aktuellen Forschungen zu den Salzmumien im iranischen Chehrabad.
  • Fötus im Sarg eines Bischofs war wahrscheinlich sein Enkel
    Forscher der Universität Lund in Schweden haben nun möglicherweise das Rätsel gelöst, warum ein Fötus in seinem Sarg in der Kathedrale von Lund versteckt war. Die DNA des Bischofs und des Fötus hat zusammen mit Verwandtschaftsanalysen gezeigt, dass das Kind wahrscheinlich der eigene Enkel des Bischofs war.
  • 800 Jahre alte Fragmente enthüllen jüdische Ernährungsweisen
    Ein Team von Wissenschaftlern unter der Leitung der University of Bristol hat zusammen mit Archäologen von Oxford Archaeology die ersten Beweise für eine religiöse Ernährung gefunden, die in Keramikfragmenten eingeschlossen sind, die aus der frühmittelalterlichen jüdischen Gemeinde in Oxford ausgegraben wurden.

Abonnement

Himmelsscheibe von Nebra

Gehen Sie mit dem AiD Magazin Archäologie in Deutschland auf Spurensuche in unsere Vergangenheit. Sichern Sie sich jetzt ein Abo der Zeitschrift zum Vorteilspreis:

6 Hefte und 3 Sonderhefte zu einem ausgewählten Thema für nur € 99,95 (D)!
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Sehenswert

Deutschland ist reich an Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Regionen bieten gleich mehrere sehenswerte Stationen, die einen Besuch wert sind. Sei es ein Museum, eine historische Altstadt, eine Kirche oder ein Rundwanderweg. Angelehnt an die beliebte Rubrik der AiD, präsentieren wir Lesern mit Freude am Entdecken historischer Kleinode Anregungen für den nächsten Ausflug.

Wissenswert

Von AMS-Datierung über Groma bis hin zur Zahnformel, hier finden Sie regelmäßig Hintergrundinformationen zu archäologisch relevanten Begriffen und Themen. Wissenswert für alle, die sich für die Disziplin der Archäologie begeistern.

Venus Willendorf

Ausstellungen

Rund 6800 Museen und zahlreiche Ausstellungshäuser in Deutschland bieten Besuchern eine überragende Vielfalt an Sammlungen, Ausstellungen und Themen. Wir stellen aktuelle archäologische Ausstellungen vor. Zu Online-Angeboten der Museen aller Sparten präsentieren wir eine inspirierende und informative Übersicht.

Sonderheft 20/21
Die Wikinger

Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie

Das Bild der Wikinger ist in der öffentlichen Wahrnehmung geprägt von einer Fokussierung auf die namensgebenden Raubzüge. »Die« Wikinger werden als wilde, barbarische Krieger dargestellt, die auf ihren Langschiffen in ­Scharen in die christlich-europäische Welt einfielen. Ihre Raubzüge werden einer ­unabwendbaren Naturkatastrophe gleichgestellt oder – wie es teilweise in den Überlieferungen christlicher Mönche formuliert wird – als Strafgericht ­Gottes für die Sünden der Christenheit.

Dass dieses, auch heute nach über 1000 Jahren noch so zentrale Bild dieser ­vielschichtigen und faszinierenden Kultur in erster Linie aus den alles andere als objektiven Aufzeichnungen christlicher Mönche resultiert, bleibt bei diesen Darstellungen oft unerwähnt. Es ist daher wichtig, diesen so zentralen Aspekt der Wikingerzeit aus archäologischer Sichtweise aus zu betrachten. Dadurch können die alten Mythen neu bewertet und in zahlreichen Punkten durch ­Fakten ersetzt werden.