Pfahlbau Museum Unteruhldingen

Die Vergangenheit entdecken

Willkommen

beim AiD Magazin Archäologie in Deutschland – wir berichten aus erster Hand und laden Sie ein, sich umzuschauen. Ob Luftbildarchäologie, Sonderausstellung oder Sehenswertes. Hier finden Sie alle Themen rund um Archäologie. Außerdem einen Onlineshop und eine über 30 Jahre lange Geschichte als Publikumszeitschrift.

Die Zeitschrift

Als Unterwasserarchäologe interessiert mich natürlich auch, was Kollegen über mir ausgraben und untersuchen. Die AiD begleitet mich seit mehr als 20 Jahren und hält mich immer auf dem neuesten Stand – national, aber auch weltweit.

Florian Huber

Archäologe und Forschungstaucher
Cover AiD 620 Macht am Rhein

Aktuelles Heft
Thema: Macht am Rhein

Der Rhein rückte in der Zeit Karls des Großen vom Rand in das Zentrum des Reiches. Das Land zu beiden Seiten des Stroms blieb über viele Jahrhunderte die wichtigste Bühne der Macht, eine Plattform für Kaiser, Könige und Fürsten, die historische Zeichen setzten: Dome, Burgen, Pfalzen, Kirchen, Klöster und aufblühende Städte. Die Wurzeln der Macht am Rhein jedoch findet man in Spätantike und Frühmittelalter – ein weites Feld für archäologische Forschungen.

Aktuelles

Archäologische Funde und Ausgrabungen in Deutschland und Weltweit, neueste Methoden und Techniken aus der Forschung, aktuelle Entwicklungen in den archäologischen Disziplinen – in unserer Rubrik Aktuelles halten wir Sie über alle relevanten Themen auf dem Laufenden.

  • LWL-Archäologie geht wegen Corona neue Wege
    Da die jährliche Tagung zur Archäologie in Westfalen-Lippe 2020 leider ausfallen musste, präsentiert der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) seinen archäologischen Jahresrückblick jetzt online: Vom Römerdolch aus Haltern über bewegende Funde aus dem NS-Strafgefangenenlager 326 im Kreis Gütersloh bis hin zur Entstehung einer 3-D-Online-Ausstellung – das Jahr 2019 war reich an archäologischen Funden und Projekten. Alle Vorträge sind ab sofort auf dem YouTube-Kanal der LWL-Archäologie abrufbar.
  • Erste menschliche Kultur überdauerte 20.000 Jahre länger als bislang bekannt
    Der moderne Mensch entstand vor etwa 300.000 Jahren in Afrika, wo die ältesten versteinerten Überreste und die frühesten kulturellen und technologischen Zeugnisse unserer Spezies zu finden sind. Dieses Repertoire an Materialien und Technologien wird gemeinhin als Mittelsteinzeit bezeichnet und blieb in weiten Teilen Afrikas bis vor etwa 60-30 Tausend Jahren in Gebrauch. Neue Untersuchungen im Senegal zeigen nun, dass diese „erste menschliche Kultur“ 20.000 Jahre länger überdauerte als bisher angenommen.
  • Plastic Age in Wales
    Archäologen der University of Liverpool, die in Wales ein Eisenzeit-Experiment durchführten, haben jetzt Funde aus dem „Plastikzeitalter“ gefunden – eine von Plastik dominierte Stratigraphie, die von der modernen Gesellschaft hinterlassen wurde.

Abonnement

Himmelsscheibe von Nebra

Gehen Sie mit dem AiD Magazin Archäologie in Deutschland auf Spurensuche in unsere Vergangenheit. Sichern Sie sich jetzt ein Abo der Zeitschrift zum Vorteilspreis:

6 Hefte und 3 Sonderhefte zu einem ausgewählten Thema für nur € 99,95 (D)!
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Sehenswert

Deutschland ist reich an Sehenswürdigkeiten. Zahlreiche Regionen bieten gleich mehrere sehenswerte Stationen, die einen Besuch wert sind. Sei es ein Museum, eine historische Altstadt, eine Kirche oder ein Rundwanderweg. Angelehnt an die beliebte Rubrik der AiD, präsentieren wir Lesern mit Freude am Entdecken historischer Kleinode Anregungen für den nächsten Ausflug.

Wissenswert

Von AMS-Datierung über Groma bis hin zur Zahnformel, hier finden Sie regelmäßig Hintergrundinformationen zu archäologisch relevanten Begriffen und Themen. Wissenswert für alle, die sich für die Disziplin der Archäologie begeistern.

Venus Willendorf

Ausstellungen

Rund 6800 Museen und zahlreiche Ausstellungshäuser in Deutschland bieten Besuchern eine überragende Vielfalt an Sammlungen, Ausstellungen und Themen. Wir stellen aktuelle archäologische Ausstellungen vor. Zu Online-Angeboten der Museen aller Sparten präsentieren wir eine inspirierende und informative Übersicht.

Cover Sonderheft Wikinger

Sonderheft 20/21
Die Wikinger

Seeräuber und Krieger im Licht der Archäologie

Das Bild der Wikinger ist in der öffentlichen Wahrnehmung geprägt von einer Fokussierung auf die namensgebenden Raubzüge. »Die« Wikinger werden als wilde, barbarische Krieger dargestellt, die auf ihren Langschiffen in ­Scharen in die christlich-europäische Welt einfielen. Ihre Raubzüge werden einer ­unabwendbaren Naturkatastrophe gleichgestellt oder – wie es teilweise in den Überlieferungen christlicher Mönche formuliert wird – als Strafgericht ­Gottes für die Sünden der Christenheit.

Dass dieses, auch heute nach über 1000 Jahren noch so zentrale Bild dieser ­vielschichtigen und faszinierenden Kultur in erster Linie aus den alles andere als objektiven Aufzeichnungen christlicher Mönche resultiert, bleibt bei diesen Darstellungen oft unerwähnt. Es ist daher wichtig, diesen so zentralen Aspekt der Wikingerzeit aus archäologischer Sichtweise aus zu betrachten. Dadurch können die alten Mythen neu bewertet und in zahlreichen Punkten durch ­Fakten ersetzt werden.