Brandenburg: Siedler abseits der Flussaue

In den vergangenen zwei Jahren erfassten landschaftsarchäologische Untersuchungen im Vorfeld des Tagebaus Jänschwalde ein großes bronzezeitliches Siedlungs­areal – größtenteils über weiträumige Streuungen kleinteiliger Scherben der spätbronzezeitlichen Lausitzer Kultur.  […] weiter

Bremen: Bauernhof mit langer Geschichte

Im Sommer 2020 konnten in einer zweiwöchigen Rettungsgrabung in der Handwerkstraße in Bremen-Arsten auf dem ehemaligen »Göten-Hof« aus dem 19. Jh. diverse Auffüllschichten einer mittelalterlichen bis neuzeitlichen Wurt mit darunterliegenden vor- und frühgeschichtlichen Befundstrukturen dokumentiert werden.  […] weiter

Niedersachsen: Prähistorischer Verkehrsknotenpunkt im Moor

Seit drei Jahren wird die Moorenge im Teufelsmoor zwischen Gnarrenburg und Karlshöfen in einem Kooperationsprojekt der Kreisarchäologie Rotenburg (Wümme) und der Moorarchäologe des Niedersäch-sischen Landesamts untersucht. Schon im späten 19. und frühen 20. Jh. hatten hier die Heimatforscher Hans Müller-Brauel und August Bachmann Wege und Räder aus Holz gefunden.  […] weiter

Geschirr für die Hansestadt Hamburg

Beim Auskoffern von Baugruben für einen Aula-Neubau und ein Schulgebäude in Hamburg-Altona waren bereits 1963/64 vier Gruben entdeckt worden, die große Mengen an Geschirr und Ofenkacheln enthielten. Jüngst konnten nun zwei weitere Abfallgruben mit Ofenkacheln aus rotgebranntem Ton entdeckt werden. […] weiter

Bayern: Keltische Frauen an der Spitze?

Vor etwa 2300 Jahren, am Übergang von der Früh- zur Mittellatènezeit, fanden zwölf Kelten ihre letzte Ruhe in Ingolstadts Ortsteil Seehof. Es handelt sich um eine Gruppe von elf Bestattungen und ein einzeln liegendes Grab. Diese Menschen hatten wohl nicht weit entfernt am Ufer eines Baches gelebt, wo noch Reste ihrer Holzbauten erhalten waren. […] weiter