Besonderer Fund für Dippoldiswalde

Der seltene Fund eines Hauerstühlchens in Dippoldiswalde wurde beim Landesamt für Archäologie Sachsen konserviert und restauratorisch bearbeitet. Nach mehr als zwei Jahren kann er jetzt endlich der Öffentlichkeit präsentiert werden.  […] weiter

Einblicke in die Sozialordnung der ägäischen Bronzezeit

Ein internationales Forschungsteam des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig erzielt völlig neue Einblicke in bronzezeitliche Heiratsregeln und Familienstrukturen in Griechenland. Analysen alter Genome zeigen, dass die Partnerwahl keineswegs zufällig, sondern von der eigenen Verwandtschaft bestimmt wurde. […] weiter

Einzigartiger spätkeltischer Hortfund aus Goldschmuck und Silbermünzen von Neumarkt am Wallersee

Zum 100. Jubiläum des Salzburger Museumsvereins gelang der Erwerb eines archäologischen Jahrhundertfundes. Ein einzigartiger spätkeltischer Hortfund aus Goldschmuck und Silbermünzen wurde von Archäologen des Bundesdenkmalamts in Neumarkt am Wallersee geborgen und gelangt nun durch den Salzburger Museumsverein in die Sammlung des Salzburg Museum. […] weiter

Das Leben der steinzeitlichen Jäger und Sammler in Großbritannien

Ein Team von Archäologen der Universitäten von Chester und Manchester hat Entdeckungen gemacht, die ein neues Licht auf die Gemeinschaften werfen, die Großbritannien nach dem Ende der letzten Eiszeit bewohnten. Bei Ausgrabungen an einer Stätte in North Yorkshire hat das Team die außergewöhnlich gut erhaltenen Überreste einer kleinen Siedlung freigelegt, die von Gruppen, die als Jäger und Sammler lebten, vor rund zehneinhalbtausend Jahren bewohnt wurde. Zu den Funden, die das Team geborgen hat, gehören die Knochen von Tieren, die die Menschen gejagt haben, Werkzeuge und Waffen aus Knochen, Geweih und Stein sowie seltene Spuren von Holzbearbeitung. […] weiter

Der älteste Runenstein

Ein neuer archäologischer Fund erregt internationales Aufsehen unter Runenforschern und Archäologen: Der älteste datierte Runenstein der Welt wurde im Herbst 2021 entdeckt, als Archäologen des Kulturhistorischen Museums der Universität Oslo ein Gräberfeld in Hole in der Nähe des Tyrifjorden in Ostnorwegen untersuchten. Radiokarbondaten zeigen, dass das Alter des Grabes und damit auch die Inschriften auf dem Stein wahrscheinlich auf 1-250 n. Chr. zurückgehen. Dieser Runenstein ist somit eines der frühesten Beispiele für schriftlich festgehaltene Wörter in Skandinavien, und die Inschriften geben neue Einblicke in die Entwicklung und Verwendung der Runenschrift in der frühen Eisenzeit. […] weiter

Neues vom ältesten Gräberfeld Deutschlands

Der Fundplatz auf dem Weinberg in Groß Fredenwalde (Uckermark, Brandenburg) birgt das vermutlich älteste Gräberfeld Deutschlands. Mittlerweile konnten zwölf Individuen geborgen werden. Davon kamen acht als mehr oder weniger vollständige Skelette, in verschiedenen Positionen in Gräbern niedergelegt, zum Vorschein. In einer Pressekonferenz wurden erste Ergebnisse der letzten Blockbergung präsentiert. Die Untersuchung der Blockbergung erfolgt an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW Berlin). Der nun vollständig freigelegte Block zeigt eine sehr gut erhaltene Bestattung mit stark angewinkelten Beinen.  […] weiter

Die berühmten Moorleichen Europas – eine jahrtausendealte Tradition

Ein internationales Archäologenteam hat Hunderte alter menschlicher Überreste analysiert, die in den Feuchtgebieten Europas gefunden wurden, und dabei festgestellt, dass diese "Moorleichen" Teil einer jahrtausendealten Tradition waren. Die Menschen wurden von der Vorgeschichte bis in die frühe Neuzeit in Mooren begraben. Das Team fand auch heraus, dass die meisten der Toten, wenn eine Todesursache festgestellt werden konnte, ein gewaltsames Ende fanden. […] weiter